Sieg für die Zebras in Waiblingen!
Besser geht es kaum - Hannes Schaffrik (1.), Jonas Merkt (2.), Johannes Eble (3.) und Marco Müller (7.) haben in Waiblingen in der 3. Landesliga alle anderen Mannschaften auf die Plätze verwiesen und sich den Sieg geholt.
Der Teamwettkampf forderte als spezielles Format dabei nicht nur hervorragende Einzelleistungen, sondern auch gute Abstimmung und Harmonie im Team. Vor allem gemeinsam die richtigen Entscheidungen zu treffen sollte sich als Schlüssel zum Erfolg erweisen.
Die erste Frage am frühen Morgen im sonnigen Waiblingen war die: Sollen wir mit oder ohne Neo im Freibad starten? Gestartet sind wir ohne. Die erste richtige Entscheidung, ein schneller Wechsel auf´s Rad war damit bei der langen Laufstrecke vom Beckenrand in die Wechselzone so doch schneller und einfacher. Die Wechselzeit bestätigte uns, und auch die Ängste vor zu kalter Wassertemperatur erwiesen sich beim etwa 21° warmen Wasser als unbegründet. Die Schwierigkeit lag woanders. Das Zebraquartett überholte bereits nach einer Bahn die zuvor gestartete Mannschaft und wurde ersteinmal auseinandergerissen. Es dauerte gut zwei Bahnen, bis alle vier Perlen wieder an einem Schnürchen aufgereiht waren und das kurzzeitige Durcheinander wieder geordnet war. Dafür verschaffte der Überholvorgang dem Quartett das erhabene Gefühl, als erste und damit alleine in die Wechselzone stürmen zu können.
Auf der anschließenden kurzen Radstrecke mit insgesamt acht Wenden war dann deutlich mehr Trubel. Zahlreiche Überholvorgänge zwischen den Mannschaften und die ständige Präsenz des Schiedsrichters machten es nicht leicht, konstante Wattzahlen auf das Pedal zu bringen. Doch die Zebras kommunizierten kurz und deutlich untereinander und ließen sich nicht verrückt machen. Auch als kurz vor dem zweiten Wechsel die Tachometer erst 17 km statt der eigentlich 20 km zu absolvierenden anzeigten, war nach kurzer Abstimmung klar: Wir fahren nicht noch eine Runde, im Zweifel – da keiner mitgezählt hatte – besser eine Runde zu wenig als eine zu viel. Später im Ziel sollten wir erleichtert feststellen, dass es in diesem Moment die goldrichtige Entscheidung war. Die Radstrecke war einfach keine 20 km lang. Der Sieg wurde schließlich auf den fünf Laufkilometern durch die laufstarken Jonas und Johannes mit Hannes im Schlepptau souverän abgesichert. Der Blick auf den Ergebnis Bildschirm bestätigte, dass es kaum besser laufen kann und wir bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Treppchen stehen durften. Noch einmal waren sich alle einig: Super Tag und Spaß hat´s gemacht!!