Die Finals Hannover
Das Event “Die Finals” ist mittlerweile eine etablierte und gut besuchte Veranstaltung, bei der in verschiedenen Sportarten die deutschen Meisterschaften ausgetragen werden. Dieses Jahr fanden Die Finals in Hannover statt, wobei die Triathlon-Wettbewerbe nicht in der Stadt, sondern am Steinhuder Meer stattfanden.
Den Auftakt machte am 23. Juli die Mixed Team Staffel, bei der erstmals auch das Tri-Team Freiburg qualifiziert war. Jede/r Starter hatte einen Super-Sprint zu absolvieren (270m-8km-1,3km). Die Qualifikation erfolgt nach einem Punktesystem anhand der im Vorjahr in der 1. und 2. Bundesliga gestarteten Mannschaften. Hochmotiviert machten sich also Pia Wolf, Maray Benner, David Schulze und Stephan Petrik auf die lange Reise in den Norden. Am Start waren insgesamt 20 Teams, welche auch Starter wie Laura Lindemann, Valentin Wernz und Lasse Lührs einsetzten. Für Qualität in der Spitze war war also gesorgt und das Tri-Team Freiburg war gespannt, sich in diesem Feld zu messen. Die Devise war, so lange wie möglich dabeizubleiben, also machte Pia Wolf den Anfang. Im erstaunlich kalten Wasser waren Neoprenanzüge erlaubt, was jedoch aufgrund des sehr kurzen Strecken mit nur 270m Schwimmen nicht alle Starter/innen nutzten. So fand sich Pia dann leider nicht in der Spitzengruppe wieder, aber übergab in Top Position auf Platz 7 an David. Der fand sich zunächst alleine auf dem rad wieder, fand dann jedoch Mitstreiter und konnte auch beim Laufen die Top-Ten Position halten. Maray hatte beim Schwimmen und Radfahren keine großen Probleme, musste dann beim Laufen aber beißen und übergab immernoch in guter Position an Stephan. Hochmotiviert, die gute Position zu halten, ging es in Wasser und kurz danach auch wieder in einer kleinen Gruppe aufs Rad. Beim abschließenden Lauf hatten andere dann frischere Beine, aber im Ziel stand schließlich der 13. Platz. Mit diesem ganz passablen Ergebnis konnten Maray und Pia die Erholung für das Bundesliga-Rennen am Samstag starten.
Neben Pia und Maray starteten am Samstag in der 1. Bundesliga noch Theresa Lowinus und Ellen Hermle. Über die Sprintdistanz fand nicht nur das dritte Rennen der 1. Bundesliga statt, sondern auch die DM der Elite über die Sprintdistanz. Nach zwei Tagen Sonne war das Wasser dann so warm, dass Neo-Verbot herrschte. Vor toller Kulisse stieg Maray mit Anschluss an die Spitzenathletinnen aus dem Wasser, nicht weit dahinter Pia und Theresa. Ellen fand sich ebenfalls noch in Gesellschaft wieder und konnte die Radstrecke in einer kleinen Verfolgergruppe in Angriff nehmen. Es bildetete sich auf dem Rad eine sehr starke Spitzengruppe und ein großes Verfolgerfeld, welches duch einen Radsturz gesplittet wurde. Während es Maray und Theresa nicht erwischte, fand sich Pia auf dem Straßenbelag wieder, konnte das Rennen aber fortsetzen und zum zweiten Wechsel den Anschluss wieder herstellen. Mit ordentlich Adrenalin im Blut legte sie dann die siebtbeste Laufzeit des Tages hin und schaffte es noch in die Top 20. In guter Mittelfeldposition folgten dann Theresa und Maray. Ellen erwischte nach viel Arbeit auf dem Rad auch gute Laufbeine und machten noch Boden gut. In der Tageswertung stand schließlich der 9. Rang, sodass in der Tabelle vor den zwei abschließenden Rennen der 8. Rang steht.
Am Sonntag fand dann schließlich noch die Altersklassen-DM über die Sprintdistanz statt, bei der Michael Bock, Maike Syassen und Theresa Lowinus am Start waren. Fast schon wie gewohnt sahnten alle drei ab und dürfen sich deutsche Meister über die Sprintdistanz in ihrer Altersklasse nennen, sodass sich die lange Anreise gelohnt hat!